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My closing statement read: "There is only one real effective and incentive method to encourage environmentally sound collecting of beverage one-way containers and it is deposit in combination with High-Tech R&D resulted Reverse Vending Machines!"


Kein eindeutiger «Ökosieger»


Zdroj/Source: PET FLASH 28/2003   zum download: Format , 452 kB, 24 s.
 

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HOME ARCHIV 2003 01.09.2003 Kein eindeutiger «Ökosieger»
 
DG PETCORE Frank Koelewijn: "I am concerned with the haste with which legislators in candidate countries scramble to impose laws just to meet EU requirements. They risk making costly mistakes. Instead, they should request fast moving consumer goods manufacturers to come up with a sound business plan for the collection of recyclable household waste such, that it meets local economic, social and cultural needs. It is so much easier to do things right in the first place, instead of having to repair a dysfunctional collection system."

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Insgesamt kommt die Studie zum Schluss, dass sich der Verpackungsmix für kohlensäurehaltige Getränke im ökologischen Sinne positiv entwickelt hat.


Die Getränkeverpackungen in der Schweiz sind ökologischer geworden. Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse der jetzt veröffentlichten «Einweg-Mehrweg-Studie klein- und grossvolumiger Verpackungen für karbonisierte Getränke».

Pack aktuell hat weitere Ergebnisse dieser von mehreren Auftraggebern* unterstützten Multi-Client-Studie zusammengefasst.

Eins vorweg: Die Ergebnisse der Einweg-Mehrweg-Studie klein- und grossvolumiger Verpackungen für  karbonisierte Getränke», kurz EWMW Studie, eignen sich nicht dazu, die Einweg-Mehrweg-Diskussion neu zu entfachen. Die Studienergebnisse zeigen, dass Mehrweg-Verpackungen nicht per se ökologischer sind als Einwegverpackungen. Beide Formen von Verpackungen haben ihre Berechtigung und beide, auch das zeigt die Studie, sind in den vergangenen Jahren ökologischer geworden. Weiteres Potential für Optimierungen ist dennoch vorhanden.

Das wurde untersucht

Die Studie selbst bezieht sich ausschliesslich auf karbonisierte Getränke, das heisst Mineralwasser und Süssgetränke. Diese machen etwa 30 Prozent des Schweizer Getränkemarktes aus. Ihr Konsum nahm im Beobachtungszeitraum von 1992 bis 1997 deutlich zu. Dieser ist für 80 bis 90 Prozent der Umweltwirkungen einer Verpackung verantwortlich, egal ob diese der Kategorie gross- oder kleinvolumiger Verpackungen zuzuordnen ist.

Untersucht wurde der private Konsum ohne Gastgewerbe. In der Studie werden grossvolumige Verpackungen (1, 1,5 und 2 Liter Inhalt) und kleinvolumige Verpackungen 0,33 und 0,5 Liter Inhalt) getrennt untersucht. Dabei wurde der ganze Lebensweg der Verpackungen von der «Wiege zur Bahre» einbezogen.

Energie wichtigste Einflussgrösse

Als wichtigste Einflussgrösse bei der ökologischen Bewertung erwies sich der Verbrauch fossiler Energie.

Dieser ist für 80 bis 90 Prozent der Umweltwirkungen einer Verpackung verantwortlich, egal ob diese der Kategorie gross- oder kleinvolumiger Verpackungen zuzuordnen ist.

Grossvolumige Verpackungen: Öko-Gleichstand

Bei Betrachtung der Einzelergebnisse zeigt sich im Bereich der grossvolumigen Verpackungen, dass der Einweganteil deutlich zugenommen hat (Tabelle 1). Die beiden wichtigsten Verpackungsarten, die 1-Liter-Mehrwegflasche aus Glas und die
1,5-Liter-Einwegflasche aus PET
, haben bezüglich Wirkungsabschätzung und Energieverbrauch vergleichbare Resultate. Auch haben beide im Beobachtungszeitraum aus ökologischer Sicht Fortschritte gemacht. Bei MW-Glasflaschen sticht die kontinuierliche Gewichtsreduktion ins Auge. Auch EW-PET-Flaschen wurden leichter. Beide Verpackungsarten haben aus Sicht der Studie noch Optimierungspotenzial, das aber bei der EW-PET-Flasche als wesentlich höher eingeschätzt wird (Grafik 1) und das vor allem durch eine weitere Erhöhung des Rezyclatanteils bei der Flaschenherstellung genutzt werden kann. Auch eine weitere Erhöhung der Recyclingquote würde sich positiv auswirken. Die Studie kommt jedoch zum Schluss, dass «… die Wiederaufbereitung, verbunden mit einer Steigerung der Materialverwendung in PET-Flaschen ökologisch von stärkerem Einfluss ist als die Erhöhung der Sammelquote». Eine spezielle Betrachtung erfährt die 1,5-Liter-Mehrwegflasche aus PET. Diese Verpackung schneidet in der Ökobilanz auf Grundlage der vorliegenden Daten zwar vergleichsweise positiv ab. Die Datengrundlage und damit das positive Resultat werden von den Autoren der Studie allerdings in Frage gestellt. Auf Grund von Erfahrungswerten aus europäischen Ländern seien bei MW-PET-Flaschen bis 5 Umläufe realistisch, heisst es. Die Studie berechnet die Ökobilanzen allerdings auf der Grundlage von 10 bis 12 Umläufen. Diese Werte wurden von Schweizer Abfüllbetrieben genannt, erscheinen den Autoren der Studie aber als zu optimistisch.

Kleinvolumige Verpackungen: Vorteile für PET-Flasche und Aludose

Im Bereich der kleinvolumigen Getränkeverpackungen werden Einwegflaschen aus Glas und PET sowie Dosen aus Aluminium und aus Weissblech und Aluminium WB/Alu-Verbunddose) untersucht.

Kleinvolumige Mehrwegverpackungen spielen für den Privatkonsum, im Gegensatz zum Gastgewerbe, keine Rolle und wurden deshalb nicht einbezogen. Unter diesen vier Verpackungen schneiden EW-PET Flaschen und Aludosen aus ökologischer Sicht am günstigsten ab. Beide Verpackungen zeigen in der Energiebilanz und in der Wirkungsabschätzung vergleichbare Ergebnisse. Die WB/Alu-Verbunddose und insbesondere die EW-Glasflasche sind ökologisch ungünstiger einzustufen. Die ungünstigen Werte der WB/Alu-Verbunddose und Glasflasche rühren massgeblich von deren Herstellung her.

Die Richtung stimmt

Insgesamt kommt die Studie zum Schluss, dass sich der Verpackungsmix für kohlensäurehaltige Getränke im ökologischen Sinne positiv entwickelt hat. So ist der Energieaufwand unterproportional zur verpackten Getränkemenge gestiegen (Grafik 2).

Grund dafür sind Optimierungen bei der Verpackungsherstellung.

Die Entwicklung wurde aber auch durch Veränderungen im Verpackungsmix unterstützt: Der Anteil der energetisch günstiger zu bewertenden Verpackungen hat zugenommen. Im direkten Vergleich von Mehr- und Einweg- Verpackungen zeigt sich zudem, dass nicht die Wahl einer Verpackungsart die wichtigste «Ökoentscheidung» ist.

Daraus folgt für die Autoren der Studie, dass sich Behörden, Wirtschaft und Konsumenten bei jeder Verpackungsart auf deren jeweiliges Optimierungspotenzial konzentrieren sollten. Das ist bei den Mehrwegverpackungen die Erhöhung der Umlaufzahlen und bei den Einwegverpackungen die Erhöhung der Rücklaufquote sowie des Rezyklatanteils. «Je höher der Rezyklatanteil, desto geringer die Umweltbelastung.

Dieser Parameter ist der wichtigste für Einwegverpackungen », heisst es in der Studie dazu. Vorgaben über Mehrweganteile im Getränkeverpackungsmarkt, wie sie in anderen Ländern praktiziert werden, seien dagegen nicht sinnvoll. Im Gegenteil würden solche Festlegungen die Umsetzung technischer Fortschritte erschweren und könnten sogar als ökologische Barriere wirken. Von einer Änderung der von den Schweizer Behörden betriebenen Umweltpolitik bei Getränkeverpackungen raten die Autoren der Studie deshalb ab.

Quelle: Pack aktuell, 11/03 Joachim Kreuter

Die Studie im Überblick

Titel: «Einweg- und Mehrweg-Verpackungen für karbonisierte Getränke im ökologischen Vergleich EW-MW-Studie)». Verfasser: Wagner & Partner SA Beratung / Engineering, Montreux.
Auftraggeber: Buwal (Behörde), Altoplast Claropac AG und Femit Plastic AG (PETVerarbeiter), ITW Poly Recycling AG PET-Recycling-Firma), Igora-Genossenschaft für Alurecycling und Verein PET-Recycling Schweiz (Sammelorganisationen). Apeal (Verband), Coca-Cola AG, Mineralquelle Eglisau AG, Passugger Heilquellen AG, Rivella AG, Valser Mineralquellen AG (Abfüllbetriebe).
Beobachtungszeitraum: Messdatenherhebung 1992 und 1997, Beobachtungszeitraum bis 2000.
Bezug: Beim Verfasser Wagner & Partner SA.

 

 

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