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Zdroj/Source: PET FLASH 28/2003, EINWEG-MEHRWEG-STUDIE, s.10-11 |
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Die Studie im ÜberblickTitel: «Einweg- und Mehrweg-Verpackungen für karbonisierte Getränke im ökologischen Vergleich EW-MW-Studie)». Verfasser: Wagner & Partner SA Beratung / Engineering, Montreux. Auftraggeber: Buwal (Behörde), Altoplast Claropac AG und Femit Plastic AG (PETVerarbeiter), ITW Poly Recycling AG PET-Recycling-Firma), Igora-Genossenschaft für Alurecycling und Verein PET-Recycling Schweiz (Sammelorganisationen). Apeal (Verband), Coca-Cola AG, Mineralquelle Eglisau AG, Passugger Heilquellen AG, Rivella AG, Valser Mineralquellen AG (Abfüllbetriebe). Beobachtungszeitraum: Messdatenherhebung 1992 und 1997, Beobachtungszeitraum bis 2000. Bezug: Beim Verfasser Wagner & Partner SA. Die Anfang Juni veröffentlichte Einweg-Mehrweg-Studie* untersucht die Umweltbeanspruchung verschiedener Getränkeverpackungen. Auftraggeber der Studie war neben anderen Firmen und Organisationen auch das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) in Bern. In der Ausgabe Nr. stand Dr. Peter Gerber Pack aktuell Red und Antwort. Pack aktuell: Die 1998 begonnene und jetzt veröffentlichte EWMW-Studie kommt kurz gesagt zum Schluss, dass keine Verpackungsform von vornherein ökologischer ist als die andere. Herr Gerber, welche Schlüsse zieht das Buwal aus den Ergebnissen der Studie? Stimmt die bisherige Recycling- und Abfallpolitik bei Getränkeverpackungen oder werden Korrekturen nötig?
Pack aktuell: Aber Hinweise auf Optimierungsbedarf in bestimmten Bereichen dürfte die Studie doch ergeben haben. Peter Gerber: Ja. Die Studie zeigt zum Beispiel, dass die Recyclingquote bei PET-Einwegflaschen bis 0,5 Liter Inhalt zu niedrig ist. Hier werden wir noch stärker darauf drängen, dass die involvierten Firmen und Organisationen Massnahmen treffen, um diese Quote anzuheben. Pack aktuell: Was erwartet das Buwal konkret? Peter Gerber: Die Lücken im Sammelstellennetz müssen nach unserer Meinung geschlossen werden. Gerade da, wo vielfach kleine Einweg-Getränkeverpackungen verkauft und konsumiert werden, zum Beispiel in Bahnhöfen, Kiosks und Tankstellenshops, sind die Rückgabemöglichkeiten unzureichend. Eine weitere Lücke im Sammelstellennetz gibt es auch bei den Sammelstellen der Gemeinden. Dort können Glas- und Metallverpackungen zurückgegeben werden, nicht aber auch PET-Verpackungen. Für Konsumenten ist es aber einfacher, wenn sie ihr gesamtes gesammeltes Recyclinggut an einer Stelle entsorgen können. Wir sind deshalb mit allen betroffenen Kreisen im Gespräch, um Lösungen für die Ausweitung und Harmonisierung des Sammelstellennetzes zu finden. Pack aktuell: Die Studie wurde 1998 in Auftrag gegeben und basiert im Wesentlichen auf Daten der Jahre 1992 bis 1997. Inwieweit schränkt die lange Studiendauer und die vergleichsweise alte Datengrundlage die Aussagekraft der Studie ein? Peter Gerber: Das schränkt die Aussagekraft nach unserer Ansicht nicht ein. Dies aus zwei Gründen: Erstens haben sich die Herstellungsprozesse der Verpackungen als solche nur wenig verändert. Eine Aktualisierung der Daten aus dem Bereich Herstellung war deshalb nicht nötig. Zweitens hat das Beratungsund Ingenieurbüro Wagner & Partner SA, das die Studie durchführte, die Daten in den Bereichen aktualisiert, die sich im Studienzeitraum wesentlich verändert haben. Dies betraf vor allem die Modernisierung der Ökobilanzmethode Eco-indicator 1999. Mit einbezogen wurde unter anderem das neue Aufbereitungsverfahren für PET, das in der Anlage in Frauenfeld praktizierte Recy-PET-Verfahren. Pack aktuell: Die EW-MW-Studie ist eine so genannte Multi-Client-Studie. Neben dem Buwal werden in der Studie elf weitere Firmen und Organisationen als Auftraggeber genannt. In der Auflistung fällt auf, dass sich Glasindustrie und Glas-Recyclingorganisationen nicht beteiligt haben. Warum? Peter Gerber: Falls Sie mit dieser Frage implizit auf eine irgendwie eingeschränkte Glaubwürdigkeit der Studie hinweisen wollten, kann ich klar sagen: Die Aussagekraft der Studie wird dadurch nicht beeinträchtigt. Glasindustrie und -recycling, wie übrigens auch ein Grossverteiler, sind allein deshalb nicht aufgeführt, weil sie sich nicht direkt finanziell an der Studie beteiligt haben. Von beiden wurde aber umfangreiches Datenmaterial zur Verfügung gestellt. Die Glasindustrie hat zum Beispiel auf eigene Kosten speziell für die Studie Untersuchungen auf Schwermetall durchgeführt. Der breite Teilnehmerkreis, der über die aufgeführten direkten Auftraggeber der Studie hinaus ging, hat eine optimale Erhebung der Datenbasis ermöglicht.
Quelle: Pack aktuell, Nr.
11/03 Joachim Kreuter) Pro ty z vás, kteøí se zajímají detailnì o pozadí vývoje v této
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