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![]() PETrecycling CZ is non-trade, freelance, free of charge, not supported Czech web portal for funs, communities, administrative, law-makers, politicians, PET plastic industry etc. in the Czech Republic. My closing statement read: "There is only one real effective and incentive method to encourage environmentally sound collecting of beverage one-way containers and it is deposit in combination with High-Tech R&D resulted Reverse Vending Machines!" |
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1. Regranulierung
Extruder Die
Flakes werden kontinuierlich von einem Lagersilo über eine Dosiereinheit
in einen Zweiwellenextruder eingespeist und aufgeschmolzen. Dabei erfolgt
eine erste Dekontamination, die durch das Arbeiten mittels Vakuum
optimiert wird. Ziel
ist es, diesen Viskositätsverlust so gering wie möglich zu halten, um im
nachfolgenden Prozeßschritt, Kristallisation / Polykondensation, die
Prozeßzeit niedrig zu halten. Schmelzefilter Durch einen
kontinuierlich arbeitenden Schmelzefilter ist gesichert, daß auch die
kleinsten ungelösten Partikel aus der Schmelze herausgefiltert werden. Granulierung Das Granuliersystem
besteht im wesentlichen aus dem Granulator und dem temperierten
Wassersystem inklusive Zentrifugaltrockner. Die durch die
Bohrung der beheizten Lochplatte gepreßte Schmelze wird direkt beim
Austritt in einen Wasserstrom geleitet, dort gekühlt, zu Granulat
geschnitten und mit dem Wasser zum Trockner transportiert. Das in der Vorentwässerung
und im Trockner abgeschiedene Prozeßwasser wird gefiltert, temperiert und
wieder in den Prozeßkreislauf eingebracht. Somit wird ein besonders
niedriger Wasserverbrauch gewährleistet. 2.
Festphasen Nachkondensation
"System STEHNING"
Während der
Extrusion wird die intrinsische Viskosität (IV) des Ausgangsproduktes
abgebaut und liegt somit unter dem für die Flaschenherstellung
erforderlichen Wert von ca. 0,80-0,82dl/g. Des weiteren ist es durch die
Extrusion nicht möglich, die in das Material migrierten Kontaminationen
ausreichend zu entfernen, um den Bestimmungen der FDA (Food and Drug
Administration/USA) zu entsprechen. Die Festphasen
Polykondensation ist ein bewährtes Verfahren zur Erhöhung der Viskosität
bei gleichzeitiger Eliminierung von Glykol und Wasser sowie flüchtiger
Nebenprodukte wie Acetaldehyd (AA), Oligomere und sämtlichen
Kontaminanten. Dabei werden Temperaturen bis zu 10°C unter dem Polymer-Schmelzpunkt bei einem Vakuum von <0,1mbar
gefahren. Reaktor
Aus einem
Zwischensilo erfolgt die Befüllung von oben in den Reaktor, parallel wird
der Trockner vorgeheizt. Nach der Befüllung
des Reaktors wird dieser vakuumdicht verschlossen und beginnt zu rotieren.
Unter dem Einfluß der Faktoren Temperatur (T), des Druck (p) und der Zeit
(t) verändert sich das Produkt. Es geht zuerst vom amorphen in den
kristallinen Zusand über. Bei einem bestimmten Temperatur-/Druckniveau
beginnt die Polykondensation, d.h. unter Abspaltung von Wasser verlängern
sich die Molekülketten, was einer Viskositätserhöhung entspricht. Während
des Betriebs ist es möglich, eine Probe zu entnehmen um die Viskosität
zu überprüfen. Nach
beendetem Prozeß erfolgt die Umschaltung auf Kühlen sowie
Stickstoffflutung auf Atmosphärendruck. Das Produkt wird vorgekühlt und
über einen zweiten, an der Unterseite des Reaktors angebrachten, Anschluß
in ein nachgeschaltetes Kühlsilo entleert. Heiz-/Kühlsystem Die
Temperierung des Reaktors erfolgt indirekt über einen Wärmeträgerölkreislauf,
welcher über einen Heizkessel ( gas-/ölbetrieben ) oder elektrische
Heizpatronen beheizt wird. Für
die Abkühlung der Anlage ist ein Wärmetauscher in das Rohrleitungsystem
integriert. Die Wärmeabfuhr erfolgt mittels Kühlwasser. 3. Silos und FördersystemDie
Verknüpfung der Prozeßschritte, Extrusion / Granulierung sowie
Festphasen-polykondensation erfolgt durch ein mechanisch/pneumatisches Fördersystem,
um einen weitgehend automatisierten und reibungslosen Ablauf des Prozesses
zu gewährleisten. Die
PET Flakes werden aus Big-Bags oder der vorgeschalteten Waschanlage in ein
Lagersilo gefördert. Von diesem Silo werden die Flakes zum Extruder
transportiert und dort dosiert zugegeben. Das extrudierte, amorphe PET-Granulat wird ebenfalls in einem Silo und
anschließend in den Reaktor eingetragen. Nach
beendetem Prozeß wird der Inhalt des Reaktors, wie zuvor beschrieben in
ein Kühlsilo entleert. Das kristalline Produkt wird dort abgekühlt. Nach
einer umfassenden Qualitätskontrolle wird das Recyclat in das Lagersilo
gefördert. 4. VorteileDie Vorteile unseres Stehning Verfahrens sehen wir in den nachfolgenden Punkten:
Die Qualität des Granulates wurde durch das unabhängige Fraunhofer Institut zertifiziert. Das amerikanische FDA Approval (Food and Drug Administration) hat die OHL Apparatebau & Verfahrenstechnik GmbH ebenfalls erhalten. Um das Verfahren praxisnah zu erproben, haben wir in der Nähe von Limburg eine Recyclinganlage mit einer Kapazität von 7.500 Jahrestonnen nach dem Stehning Verfahren installiert, die seit Oktober 1999 in Betrieb ist. Copyright OHL Apparatebau & Verfahrenstechnik GmbH
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