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Hier nur Text zur damals existierten Folien:Inhalt:
Folie Nr. 1: PET-Recycling in der Schweiz
Folie Nr. 2: Der Kreislauf
Folie Nr. 3: Die Partner
Folie Nr. 4: Marktstruktur
Folie Nr. 5: Sammlung
Folie Nr. 6: Das Leben einer leeren
PET-Getränkeflasche
Folie Nr. 7: PET-Sammelbehälter
Folie Nr. 8: Platzierte PET-Sammelbehälter
Folie Nr. 9: PET-Sammelstellen per 31.12.2000
Folie Nr. 10: Warum keine Sammelstellen bei
Gemeinden
Folie Nr. 11: Entwicklung Absatz und Sammlung
Schweiz
Folie Nr. 12: Transport und Sortierung
Folie Nr. 13: Logistiknetz
Folie Nr. 14: Transportkosten pro Stufen
Folie Nr. 15: Recycling
Folie Nr. 16: Recycling von PET-Getränkeflaschen
Folie Nr. 17: Produkte aus PET-Rezyklat
Folie Nr. 18: Das System der PRS
Folie Nr. 19: Vorgezogener Recyclingbeitrag
Folie Nr. 20: Mittelverwendung 2000
Folie Nr. 21: Marktanteile Einweg-Verpackungen in %
Folie Nr. 1: PET-Recycling in der Schweiz
Heute nimmt PET vor allem als Verpackung von Flüssigkeiten einen wichtigen
Platz ein. Seit den 70er Jahren ist es möglich, aus PET glasklare,
geschmacks-neutrale und vor allem bruchsichere, leichte Flaschen
herzustellen. Im Schweizer Markt trat PET in Form einer Flasche erstmals 1984
in Erscheinung. Seither erfreuen sich PET-Getränkeflaschen wachsender
Beliebtheit. In den letzten Jahren nahm sowohl die Menge der verkauften als
auch die der rezyklierten PET-Flaschen kontinuierlich zu.
Dank aktiver Zusammenarbeit zwischen Getränkeabfüllern und Handel sowie der
Initiative umweltbewusster Konsumentinnen und Konsumenten ist das Schweizer
PET-Recycling auf internationaler Ebene zu einem Vorbild für ökologisch und
ökonomisch sinnvolles Recycling geworden: "Der Kreislauf ist geschlossen".
Seit Oktober 2000 ist in Frauenfeld die RecyPET AG in Betrieb, sie
ermöglicht uns eine 100% Wiederverwertung von Flasche zu Flasche
Folie Nr. 2: Der Kreislauf
Der geschlossene Kreislauf auf einen Blick
Folie Nr. 3: Die Partner
Welche Partner sind an diesem System beteiligt?
An erster Stelle steht der Produzent bzw. der Hersteller von PET-Flaschen.
Er verteuert sein Produkt freiwillig um 5 Rappen («Vorgezogener
Recyclingbeitrag») und liefert das Geld dem Verein PRS ab.
Als zweites folgt der Handel. Er verkauft PET-Flaschen, stellt die Container
und Säcke für die Sammlung sowie den benötigten Platz zur Verfügung und
übernimmt das Auswechseln der vollen Säcke, wobei er Container und Säcke
gratis erhält.
Dritter im Bunde ist der Konsument. Er entrichtet den «Vorgezogenen
Recyclingbeitrag». Als Gegenleistung erwartet er genügend Sammelstellen für
leere PET-Flaschen.
Vierter ist der Entsorger. Er stellt die Rückführung der vollen Container
und Säcke sowie das Sortieren und Pressen der PET-Flaschen sicher. Die Gruppe
der Entsorger rekrutiert sich aus Transporteuren und Handelsketten.
Zuguterletzt sei noch der Bund erwähnt, der durch den Erlass der «Verordnung
über Getränkeverpackungen (VGV)» und der damit verbundenen, gesetzlich
vorgegeben Restabfallmenge mit am System beteiligt ist.
Folie Nr. 4: Marktstruktur
Der Verein PRS funktioniert – wie die Grafik aufzeigt – als
Steuerungselement. Einerseits kommuniziert er mit dem
PET-Flaschen-Produzenten, der ein wichtiger Informant über zukünftige
Verpackungsveränderungen darstellt; er kommuniziert auch mit dem Abfüller als
Träger der Organisation und mit dem Getränkeverteiler, sprich: dem Handel,
der auch gleichzeitig innerhalb des Sammelsystems eine Dienstleistung
vollbringt.
Die PRS hält den Kontakt zum Verbraucher aufrecht. Mittels Kommunikation
wird dieser darüber informiert, wie das PET-Recycling funktioniert, und damit
wird auch die Nachfrage nach diesem Produkt geschaffen.
Auf der anderen Seite organisiert der Verein die Sammellogistik zusammen mit
folgenden Partnern: dem Detailhandel oder Grossverteiler wie z. B. Migros,
mit Transportunternehmen, die als Vertragspartner des PRS fungieren und den 6
Logistikzentern, die das Material sortieren und ans Recyclingwerk
weiterleiten. Der Kreis schliesst sich mit dem Verkauf des Rezyklats an
Hersteller von Produkten aus aufbereitetem PET.
Folie Nr. 5: Sammlung
Petino macht's vor: Luft raus, Deckel drauf! So spart man schon zu Hause bis
zu 50% an Lagerplatz für die PET-Getränkeflaschen.
Folie Nr. 6: Das Leben einer leeren
PET-Getränkeflasche
Hier sehen Sie den Ablauf der Entsorgungswege über den Handel. Die
Entsorgungssäcke werden von der PRS gratis abgegeben und auch die
Sammelbehälter werden den Filialen vorwiegend kostenlos zur Verfügung
gestellt. Der Rückschub der vollen Säcke erfolgt über die jeweilige
Verteilzentrale oder über den Entsorgungspartner der PRS. Der Transport ins
Sortierzenter wird unentgeltlich durch die PRS sichergestellt.
Firmen und Büros bezahlen einen Beitrag von 50 % an die Ausrüstung, da es
sich um einen internen Kreislauf handelt und nicht um eine öffentlich
zugängliche Sammelstelle. Der Transport ist ab 5 Säcken gratis.
Folie Nr. 7:
PET-Sammelbehälter
Auf dieser Abbildung sehen Sie die meistverwendeten PET-Behälter. Die Breite
unseres Sortiments fängt bei den farbenfrohen Karton-Sammelboxen an und geht
bis zu einem grossvolumigen Doppelcontainer (2x360lt.)
Folie Nr. 8: Platzierte PET-Sammelbehälter
Hier ein Überblick über die Sammelbehälter, die zurzeit in Betrieb sind.
Seit 1995 gehört die Kartonbox ins Sortiment. Sie wird vor allem in Büros
für die Sammlung der kleinen 0,33- und 0.5-Liter-Einwegflaschen eingesetzt
Folie Nr. 9: PET-Sammelstellen per 31.12.2000
2000 gab es in der gesamten Schweiz über 15‘000 PET-Sammelstellen (mit ca.
42‘000 Sammelbehälter).
Der Hauptanteil (47%) steht neu bei der Firmen internen; ca. ein Drittel
(37%) ist beim Handel plaziert; 8% stehen bei Freizeitbetrieben. Ebenfalls
8% sind in den öffentlichen Sammelstellen der Gemeinden plaziert.
Folie Nr. 10: Warum keine Sammelstellen bei
Gemeinden
Folgende Gründe sprechen gegen eine unüberwachte Gemeindesammelstelle:
- Verursacherprinzip --> Handel zieht sich aus der Verantwortung
- es stehen bereits genügend Sammelstellen beim Handel zur Verfügung
- zu grosse Verschmutzung des Sammelgutes
- nicht Aufgabe der Gemeinde, die Gemeinde hat genug andere Aufgaben
- Kunde muss ohnehin mit den Depotflaschen in Verkaufsgeschäft
- höhere Transportkosten, da die Rückführung nicht über eine Verteilzentrale
des Handels geht
- die höheren Kosten können von der PET-Recycling Schweiz nicht übernommen
werden, d.h. die Gemeinde (Steuerzahler) muss die Mehrkosten tragen
- durch mehr Container werden nicht mehr PET-Getränkeflaschen gesammelt
Folie Nr. 11: Entwicklung Absatz und Sammlung
Schweiz
Sie sehen hier Absatz und Sammlung im Vergleich: 1991 betrug der Absatz
etwas über 4‘000 Tonnen, demgegenüber steht 2000 nunmehr ein 7 x grösserer
Absatz von 29‘000 Tonnen.
Die Sammelmenge hat ebenfalls enorm zugenommen: von 550 Tonnen im Jahre 1991
auf 23‘800 Tonnen im 1998.
Analog dazu stellt die Grafik die Rücklaufquote in Prozent dar, welche von
13% im Jahr 1991 rasant zu 53% im Jahr 1992 stieg und sogar 83% im Jahr 2000
erreichte.
Folie Nr. 12: Transport und Sortierung
Saubere Sammelqualität ist das A und O des Recyclings. Alle gesammelten
PET-Getränkeflaschen werden in einem Logistikzentrum nach Farbe und Qualität
von Hand oder maschinell sortiert und zu 100 bis 300 kg schweren Ballen
gepresst.
Folie Nr. 13: Logistiknetz
Diese Grafik bietet einen Überblick über das gesamte Schweizer
Logistiknetz. Mit Würfeln bezeichnet sind die Logistikzenter, wo die
PET-Getränkeflaschen aus allen Sammelstellen des Einzugsgebietes angeliefert
werden. Hier werden die Flaschen nach Farbe und Grösse handsortiert,
gepresst und zu Ballen gebunden. Punkte zeigen die Entsorgungspartner bzw.
Transportunternehmen, mit Dreiecken sind die Verteilzentralen
verschiedener Handelsketten gekennzeichnet.
Folie Nr. 14: Transportkosten pro Stufen
Die Transportkosten setzen sich aus 3 verschiedenen Blöcken zusammen.
1. Die Entschädigung, die wir dem Handel für die Rückführung zahlen müssen.
Sie macht nur einen kleinen Teil der Kosten aus.
2. Die Überführung von einer Handel-Verteilzentrale oder durch einen
Transporteur, wo das Sammelgut zwischengelagert ist, ins Sortierzentrum und
3. die eigentliche Sammeltour, wo man von Collecting Point zu Collecting
Point geht. Sie stellt
mit 46% den grössten Brocken. Die Lösung heisst verdichten und die Anzahl
Sammelstellen reduzieren.
Folie Nr. 15: Recycling
Folie Nr. 16: Recycling von
PET-Getränkeflaschen
Diese Grafik gibt einen Überblick über den PET-Kreislauf, beginnend bei der
Herstellung von der PET-Getränkeflasche bis hin zu dem Moment, wo sie beim
Verbraucher ist. Nach Gebrauch und Sammlung über die PET-Sammelstelle wird
die Flasche zu Rezyklat verarbeitet. 3 Wiederverwertungsmöglichkeiten
stehen zur Verfügung: Textilien, Verpackungsmaterialien Non-Food – und neu:
als Flasche aus PET-Rezyklat.
Folie Nr. 17: Produkte aus PET-Rezyklat
Der Hauptvorteil von PET gegenüber anderen Kunststoffen besteht zweifellos
darin, dass dieses Material wiederverwertet und zu hochwertigen Produkten
weiterverarbeitet wird. Zudem erfordert die Aufbereitung von gebrauchtem PET
gegenüber der Herstellung von neuem PET rund 60 Prozent weniger Energie. Die
Anwendungsmöglichkeiten von PET sind sehr vielfältig, so werden u.a. wieder
Produkte wie Fleece-Jacken, Pullis, Sportschuhe etc. hergestellt. Zusätzlich
kann der Kreislauf “Flasche zur Flasche” teilweise geschlossen werden, indem
eine neue Flasche mit einer Mittelschicht bestehend aus ca. 25-40 Prozent
aufbereitetem PET produziert wird. Die innere und äussere Schicht der
Flasche ist aus neuem, die mittlere Schicht aus rezykliertem PET gefertigt.
Das PET-Rezyklat kommt weder mit dem Füllgut noch mit dem Benützer in
Kontakt. So können wir die strengen Vorschriften der Lebensmittelverordnung
somit einhalten.
Folie Nr. 18: Das System der PRS
Folie Nr. 19: Vorgezogener Recyclingbeitrag
Wie bereits eingangs erwähnt, wird das Schweizer PET-Recycling durch einen
vorgezogenen Recyclingbeitrag finanziert. Der Recyclingbeitrag beträgt seit
1. Juli 2000 für alle PET-Einwegflaschen ohne Pfand.
Dank grossen Sammelmengen und effizienter Sammellogistik konnte der
vorgezogene Recyclingbeitrag bereits nach 5 Jahren von 10 auf 5 Rappen
gesenkt werden. Im Januar 1999 wurde der VRB für die grossen Flaschen ab 0,5
Liter Inhalt sogar auf 4 Rappen reduziert, seit 1.07.2000 gilt dieser
Beitrag auch für Flaschen unter 0.5 Liter.
Die vorgezogenen Recyclingbeiträge werden dem Verein von seinen Mitgliedern
pro verkaufte Flasche bezahlt und auf den Verkaufspreis der Flaschen
überwälzt. Rund 90 % aller Schweizer Getränkeanbieter sind an diesem System
beteiligt.
Sammeln, Sortieren und Aufbereiten ergeben einen Kostenblock von Franken
2.50 pro Kilo PET. Stellt man diesen Kostenfaktor dem Neumaterialpreis
gegenüber, ist er zu hoch. Was also ist zu tun? Man finanziert die Kosten
für Transport und Sortierung mit dem vorgezogenen Recyclingbeitrag.
Dadurch belaufen sich die Materialkosten für den Aufbereiter auf Null.
Lediglich die Aufbereitungskosten müssen mit dem Neumaterialpreis
konkurrenzieren
Folie Nr. 20: Mittelverwendung 2000
Der vorgezogene Recyclingbeitrag (vRB) stellt ein reines
Finanzierungsinstrument dar. Gewinn- oder Lenkungsziele werden keine
verfolgt.
Rund 85% dieser Mittel werden für Sortierung, Transport, Sammelbehälter und
-säcke verwendet. Der verbleibende Rest wird für die Kommunikation zu
Konsumenten und Institutionen sowie Administration aufgewendet.
Folie Nr. 21: Marktanteile
Einweg-Verpackungen in %
Hier noch ein paar Zahlen zur Entwicklung von Einweg-Verpackungen. Sie
sehen, 1991 betrug der Einweg-Anteil von PET rund 23%, 1998 stieg er auf
77%. Glasverpackungen haben also einen massiven Einbruch erlitten..

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