
PETrecycling CZ is non-trade, freelance, free of charge, not supported Czech
web portal for funs, communities, administrative, law-makers, politicians,
PET plastic industry etc. in the Czech Republic.
My closing statement read: "There is only one real effective and incentive
method to encourage environmentally sound collecting of beverage one-way
containers and it is deposit in combination with High-Tech R&D resulted
Reverse Vending Machines!" |
|
|
Der Kassensturz behauptete in seiner Sendung vom 1. April 2003, dass
der Verein PET Recycling Schweiz (PRS) bei der Berechnung der
Verwertungsquote bewusst eine falsche Berechnungsmethode anwendet, um die
vom Bund vorgeschriebene Verwertungsquote von 75 Prozent zu erreichen.
Stimmt diese Aussage?
Anlass für die Behauptung des Kassensturz bildet der Umstand, dass die
Recyclingbranche mit zwei verschiedenen Mengen rechnet: Der Verein PET
Recycling, dem 90 Prozent der Schweizer Getränkeproduzenten angehören,
sowie die dem Verein nicht angeschlossenen Getränkelieferanten, melden dem
Schweizerischen Verein für umweltgerechte Getränkeverpackung SVUG innert
Jahresfrist das Gewicht aller gesammelten, nach Farben sortierten und in
Ballen gepressten PET-Getränkeflaschen – inklusive Kunststoffdeckel und
Papieretiketten. Der SVUG hingegen rechnet nach eigenen Angaben bei der
Verkaufsmenge nur das reine PET – d. h. Flaschen ohne Deckel – und gibt
dieses Gewicht dem Bund für die Recyclingstatistik an. Der Bund sorgt
dafür, dass die gesetzlich vorgeschriebene Verwertungsquote eingehalten
wird und bescheinigt die Richtigkeit der angegeben Verkaufs- und
Sammelmengen mit der Veröffentlichung der jährlichen Sammelquote.
Gemäss Recyclingbranche lag die Verwertungsquote im Jahr 2001 bei 82
Prozent. Der Kassensturz geht bei seiner Behauptung davon aus, dass der
Anteil an Plastikdeckeln, Restflüssigkeit und Papieretiketten rund 12
Prozent des gesammelten Materials ausmacht, so dass die Verwertungsquote
auf 72,5 Prozent sinkt, also 2,5 Prozent unter die gesetzlich
vorgeschriebene Verwertungsquote von 75 Prozent.
Ob die vom Kassensturz aufgestellte Behauptung zutrifft und die vom Bund
vorgeschriebene Verwertungsquote tatsächlich nicht eingehalten werden
kann, muss von einem unabhängigen Sachverständigen geprüft werden. Völlig
verfehlt ist es jedoch, dem Verein PET Recycling Schweiz unlautere
Machenschaften zu unterstellen. Aufgabe des Vereins ist es, gebrauchte
PET-Getränkeflaschen, d.h. die leeren PET-Gebinde inklusive
Kunststoffdeckel zu sammeln, da auch die Verschlüsse der Wiederverwertung
zugeführt werden. «Luft raus, Deckel drauf!» lautet die wichtige
Werbebotschaft auf Containern und Plakaten. Zusammengedrückte Flaschen
schaffen Platz und mit Deckeln verschlossene Getränkeflaschen verhindern
eine Verschmutzung des Sammelguts durch Restflüssigkeit.
Der Verein PET-Recycling Schweiz lehnt negative Aussagen über die
Qualität der PET-Sammlung und über die Verwertung ab. Denn eines steht
fest: In den 12 Jahren seit seinem Bestehen hat der Verein ein effizientes
Sammelsystem aufgebaut, das weit über die Grenzen hinaus grosse Beachtung
findet und international wegweisend ist. Der Vergleich mit dem Ausland
zeigt, dass die Nutzung bestehender Logistik via Handel und die saubere
Sammlung sich ausbezahlen. Die Entsorgungskosten für Rückführung,
Sortierung und Pressen der gebrauchten PET-Flaschen lagen im Jahr 2002
rund 40 Prozent tiefer als in den Nachbarländern Deutschland und
Österreich. Die Schweizer sind eben nicht nur fleissige PET-Sammler,
sondern kostenbewusst dazu.
Haben sie Fragen oder Anmerkungen, dann lassen Sie es uns wissen. Am
schnellsten per E-Mail via info@prs.ch.
Zürich, 7. April 2003

Related links on Verein PET-Recycling Schweiz results in
main menu PETflash:
More articles on IP PETrecycling.cz:
Articles in archives: 2007
> 2006
> 2005
> 2004
> 2003
> 2002
> 2001 >
2000
|